{"id":412,"date":"2000-02-19T12:44:26","date_gmt":"2000-02-19T12:44:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/wuf\/cms\/?p=412"},"modified":"2017-10-15T11:40:34","modified_gmt":"2017-10-15T09:40:34","slug":"17-februar-2000-400-jahrestag-der-ermordung-von-giordano-bruno-auf-dem-campo-de-fiori-in-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libres-penseurs.net\/fr\/17-februar-2000-400-jahrestag-der-ermordung-von-giordano-bruno-auf-dem-campo-de-fiori-in-rom\/","title":{"rendered":"17. Februar 2000 \u2013 400. Jahrestag der Ermordung von Giordano Bruno auf dem Campo d\u00e9 Fiori in Rom"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-fr\">D\u00e9sol\u00e9, cet article est seulement disponible en <a href=\"https:\/\/www.libres-penseurs.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/412\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a> et <a href=\"https:\/\/www.libres-penseurs.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/412\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-en\" title=\"English\">English<\/a>.<\/p><p><em>Ansprache von Klaus Hartmann, Pr\u00e4sident der Weltunion der Freidenker,<\/em><\/p>\n<p><em>19. Februar 2000<\/em><\/p>\n<p>Liebe Freundinnen und Freunde des Freien Denkens,<br \/>\nB\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von Rom!<\/p>\n<p>Ich begr\u00fc\u00dfe Euch im Namen der Weltunion der Freidenker zu unserer gemeinsamen Kundgebung aus Anlass des 400. Jahrestages der Ermordung von Giordano Bruno.<!--more--><\/p>\n<p>Wenn sich die Freidenker Italiens und anderer L\u00e4nder auf dem Campo d\u00e9 Fiori in Rom versammeln, dann tun sie dies, um eines gro\u00dfen Menschen zu gedenken und um an ein gro\u00dfes Verbrechen zu erinnern.<\/p>\n<p>Wir gedenken Giordano Brunos und seiner epochalen Verdienste um die Philosophie und die Freiheit des Denkens.<\/p>\n<p>Wir erinnern an das gro\u00dfe Verbrechen des Vatikan, der diesen Menschen hier auf diesem Platz vor 400 Jahren brutal ermorden lie\u00df.<\/p>\n<p>Doch dieses Gedenken und Erinnern l\u00e4\u00dft uns zugleich unseren Blick auf die Gegenwart richten, auf die Bedingungen und auf die Feinde des Freien Denkens heute.<\/p>\n<p>Giordano Bruno hat mit seinem konsequenten Denken des Begriffs der Unendlichkeit in der Tat Bahnbrechendes f\u00fcr die Entwicklung einer Weltanschauung auf wissenschaftlicher Grundlage geleistet. Die Kirche hat diese Gefahr f\u00fcr ihr Dogmengeb\u00e4ude und ihre Macht absolut richtig eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Brunos Wirken am Ende des 16. Jahrhunderts markiert den \u00dcbergang des Mittelalters zur Neuzeit. Giordano Bruno besa\u00df eine umfassende philosophische und naturwissenschaftliche Bildung. Er kannte die Werke von Epikur, Demokrit und Aristoteles, von Averroes, Avicenna und Thomas von Aquin, von Nicolaus von Cues und Erasmus von Rotterdam. Er besch\u00e4ftigte sich mit Astronomie und Physik, besonders mit den Werken von Kopernikus. Dieser hatte bereits die Vorstellung von der Erde als Mittelpunkt des Universums widerlegt, und die Sonne an ihre Stelle gesetzt.<\/p>\n<p>Giordano Bruno \u00fcberwand auch diese Vorstellung durch die Entdeckung des unendlichen Kosmos.<\/p>\n<p>Das Universum definierte er als die unendliche stoffliche Substanz im unendlichen Raum, als Einheit und Kontinuum.<\/p>\n<p>Ausgehend vom Begriff der Unendlichkeit des Universums brachte er den kirchlichen Himmel \u00fcber der Welt zum Einsturz und stie\u00df den \u00fcber uns herrschenden Gott vom Thron. Zugleich gab er damit die Vorstellung des strengen g\u00f6ttlichen Strafgerichts der L\u00e4cherlichkeit preis.<\/p>\n<p>Noch bedeutsamer in weltanschaulicher Hinsicht war aber die aus der Unendlichkeitsvorstellung gewonnene Einsicht der Einheit, Unerschaffbarkeit und Unzerst\u00f6rbarkeit der Materie. Mit dieser Ablehnung von Ursachen au\u00dferhalb der Welt pr\u00e4gte er ein wissenschaftliches Weltbild aus, das die Entwicklungen aus inneren Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten erkl\u00e4rt. Damit wurde er zum Wegbereiter der modernen Naturwissenschaften und er schuf die philosophischen Grundlagen f\u00fcr einem materialistischen und dialektischen Monismus.<\/p>\n<p>Brunos Erkenntnisse waren und sind unverzichtbare und unverlierbare Grundlagen der weiteren geistesgeschichtlichen Entwicklung. Sein Denken beeinflusste Spinoza, die Philosophen der franz\u00f6sischen und deutschen Aufkl\u00e4rung, Goethe und Leibnitz, und nicht zuletzt John Toland, f\u00fcr den erstmals in der Geschichte der Name Freidenker gepr\u00e4gt wurde. Und auch die Philosophie von Friedrich Hegel, Ludwig Feuerbach und Karl Marx steht auf den Schultern Brunos.<\/p>\n<p>Mit vollem Recht hat sich Bruno den Ruf eines Revolution\u00e4rs erworben, der das bislang g\u00fcltige Weltbild radikal und nachhaltig ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Die Katholische Kirche sah sich im 16. Jahrhundert in keiner komfortablen Situation.<\/p>\n<p>Die Renaissance war voll entfaltet. Der Buchdruck brach das bisherige Bildungsmonopol der Kirche. Die Entwicklung des Handwerks, des Handels, der Seeschiffahrt und die geografischen Entdeckungen f\u00f6rderten die Durchbrechung des engen geistigen Horizonts.<\/p>\n<p>Nachdem wegen des Alleinvertretungsanpruchs Roms die orthodoxen Kirchen ihre Unabh\u00e4ngigkeit begr\u00fcndet hatten, spalteten sich nach der Reformation die Protestantische und die Calvinistische Kirche ab. Oppositionelle religi\u00f6se Str\u00f6mungen wie Waldenser und Albigenser wurden als Ketzer blutig verfolgt.<\/p>\n<p>In Bauernkriegen und Aufst\u00e4nden entwickelte sich die fr\u00fchb\u00fcrgerliche Revolution.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\">Gegen die zunehmende Infragestellung und Bedrohung ihrer geistigen, weltlichen und \u00f6konomischen Macht schuf sich die Kirche das barbarische Instrumentarium der \u00ab\u00a0Heiligen Inquisition.\u00a0\u00bb<\/p>\n<p>In fast ganz Europa wurden sogenannte Ketzer und Hexen blutig verfolgt, Hunderttausende fielen diesem Wahn zum Opfer.<\/p>\n<p>Ihr Schicksal mu\u00dfte auch Giordano Bruno teilen. Die M\u00e4nner Gottes adelten ihn zum \u00ab\u00a0Ketzerf\u00fcrst\u00a0\u00bb, um ihn mit dem Satan auf eine Stufe zu stellen.<\/p>\n<p>Bertrand Russel charakterisierte das vatikanische Vorgehen gegen Bruno mit den Worten: \u00ab\u00a0Wie schon oft zuvor f\u00e4llten die Diener des bestehenden aus Furcht vor Umw\u00e4lzung ein wildes Urteil \u00fcber einen, der es wagte, anderer Meinung zu sein.\u00a0\u00bb<\/p>\n<p>Ungebeugt und unerschrocken antwortete Bruno auf das Todesurteil des Inquisitionsgerichts:<\/p>\n<p>\u00ab\u00a0Mit gr\u00f6\u00dferer Furcht wohl sprecht Ihr mir das Urteil, als ich es empfange\u00a0\u00bb.<\/p>\n<p>Bis in seinen Tod blieb Giordano Bruno nur der Vernunft und der Wahrheit verpflichtet. Er wurde zum M\u00e4rtyrer des Freien Denkens. Deshalb betrachten ihn alle Generationen von Freidenkern bis heute zu Recht als ihren Vork\u00e4mpfer und ihr Vorbild.<\/p>\n<p>Die brutale Ermordung Brunos auf diesem Platz vor 400 Jahren fand auch in einem sogenannten \u00ab\u00a0Heiligen Jahr\u00a0\u00bb statt. Rechtzeitig zu Beginn des Spektakels wollte der Vatikan den \u00ab\u00a0Schandfleck\u00a0\u00bb, als den sie Bruno empfand, beseitigen.<\/p>\n<p>Sogar einen neuen Balkon lie\u00df der Vatikan gegen\u00fcber des Platzes bauen, damit 50 Kardin\u00e4le sozusagen von einer Ehrentrib\u00fcne aus das blutige perverse Spektakel genie\u00dfen konnten.<\/p>\n<p>Mit dem Mord an Giordano Bruno, mit dem hunderttausenfachen Mord der Inquisition hat die Katholische Kirche ihren ewigen Ruhm begr\u00fcndet: als verbrecherische, als kriminelle Organisation.<\/p>\n<p>Aber w\u00e4hrend man von Menschen sagt, dass sie mit zunehmendem Alter weiser werden, scheint die Kirche immun gegen diese Entwicklung zu sein.<\/p>\n<p>Als 1889 zu Ehren Giordano Brunos dieses Denkmal auf dem Campo d\u00e9 Fiori errichtet wurde, lief der Vatikan Sturm dagegen. Papst Leo XIII., der sich als \u00ab\u00a0Reformpapst\u00a0\u00bb feiern lie\u00df, bezeichnete Bruno damals als \u00a0\u00bb unaufrichtig, verlogen, b\u00f6sartig und intolerant\u00a0\u00bb und wissenschaftlich ohne jede Bedeutung.<\/p>\n<p>Diese Urteil f\u00e4llt auf den Papst und seinesgleichen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Und im Jahr 2000? Auch wenn man es nicht f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt \u2013 auch diesmal hat der Vatikan versucht, das Denkmal w\u00e4hrend des \u00ab\u00a0Heiligen Jahres\u00a0\u00bb entfernen zu lassen.<\/p>\n<p>Trotzdem bem\u00fcht sich der Vatikan st\u00e4ndig, seinen schlechten Ruf durch mehr Offenheit und auch Anerkennung von Schuld vergessen zu machen. So hat er zum Beispiel seine Archive ge\u00f6ffnet \u2013 mit einem Sch\u00f6nheitsfehler: die Akten \u00fcber Giordano Bruno sind verschwunden!<\/p>\n<p>Auch die Beh\u00f6rde der \u00ab\u00a0Heiligen Inquisition\u00a0\u00bb, die f\u00fcr das Todesurteil gegen Bruno verantwortlich zeichnet, wurde bis heute nicht aufgel\u00f6st. Sie wurde nur umbenannt in \u00ab\u00a0Kongregation des Glaubens\u00a0\u00bb mit dem deutschen Kardinal Josef Ratzinger als Oberinquisitor an der Spitze.<\/p>\n<p>Einige prominente Opfer wurden inzwischen von der katholischen Kirche \u00ab\u00a0rehabilitiert\u00a0\u00bb. Giordano Bruno hat das nicht zu erwarten. Am 3. Februar 2000 meldete Radio Vatikan, \u00ab\u00a0nach Ansicht des p\u00e4pstlichen Haustheologen, George Cottiers, wird es keine Rehabilitierung des vor 400 Jahren hingerichteten Renaissance Gelehrten Giordano Bruno geben.\u00a0\u00bb Seine f\u00fcrwahr g\u00f6ttliche Begr\u00fcndung in der katholischen Zeitung Avvenire: \u00ab\u00a0Brunos Denken sei niemals katholisch gewesen.\u00a0\u00bb<\/p>\n<p>Das unterscheidet Bruno nat\u00fcrlich von anderen, z. B. Kriegsverbrechern. Die muss der Papst nicht erst rehabilitieren, die kann er gleich selig sprechen. So hat Karol Woityla erst 1998 den ber\u00fcchtigten kroatischen Kardinal Stepinac selig gesprochen, der seine Hand sch\u00fctzend \u00fcber das faschistische Ustascha-Regime gehalten hat, und \u00fcber die vielen Priester seiner Kirche, die eigenh\u00e4ndig das Vernichtungslager Jasenovac betrieben haben, in dem bis 1944 Hunderttausende Serben, Juden, Sinti und Roma abgeschlachtet wurden.<\/p>\n<p>Wir sehen: unter aller Kosmetik ist diese Kirche die gleiche, sie ist sich selber treu geblieben. Ihrer verbrecherischen Tradition und ihrer Verbundenheit mit den M\u00e4chtigen der Welt, als Hort der Reaktion.<\/p>\n<p>Die skandal\u00f6se Seligsprechung des Faschisten-Freundes Stepinac kam genau zur rechten Zeit: Als geistliche Aufr\u00fcstung f\u00fcr einen neuen Krieg gegen die Serben, den 3. in diesem Jahrhundert.<\/p>\n<p>Und im Fr\u00fchjahr 1999 hat der Papst zwar mit allgemeinen Worten zum Frieden gemahnt, aber er kein kein Wort der Verurteilung f\u00fcr den v\u00f6lkerrechtswidrigen Aggressionskrieg der NATO gegen Jugoslawien gefunden.<\/p>\n<p>Wir sehen keinen Grund, unser Urteil \u00fcber die Rolle und Funktion dieser Katholischen Kirche zu revidieren. Aber wir haben allen Anlass, auch alle anderen Feinde des Freien Denkens, der Freiheit und der Selbstbestimmung des Menschen ins Visier zu nehmen.<\/p>\n<p>Am Beispiel des nach Europa zur\u00fcckgekehrten Krieges haben wir gesehen: Fast alle Medien haben wie gleichgeschaltet funktioniert. In den Disziplinen Manipulation, Volksverdummung und Gehirnw\u00e4sche haben die Kirchen mit den monopolistischen Massenmedien eine m\u00e4chtige und wirksame Konkurrenz bekommen.<\/p>\n<p>Wie in schlechten Western-Filmen gibt es nur die Guten und die B\u00f6sen. Schon bei den Kreuz\u00fcgen soll es nicht um Macht und Geld, sondern um den wahren Glauben und Gottes Lohn gegangen sein. Heute f\u00fchren die M\u00e4chtigen nicht mehr Krieg f\u00fcr \u00f6konomische und geostrategische Interessen, sondern f\u00fcr Freiheit und Menschenrechte. Und die Erde ist wieder eine Scheibe.<\/p>\n<p>Aus unserem Bewu\u00dftsein soll ausgeblendet werden, dass der NATO-Krieg v\u00f6lkerrechtswidrig war und das V\u00f6lkerrecht zerst\u00f6rt hat. Dass mehr als 2000 Zivilisten in diesem Krieg ihr leben verloren. Dass systematisch zivile Ziele angegriffen wurden, nukleare Munition und Clusterbomben eingesetzt wurden und eine gezielte \u00f6kologische Kriegsf\u00fchrung stattfand. Dass dies alles v\u00f6lkerrechtlich ge\u00e4chtet ist und absolut klare Kriegsverbrechen darstellt.<\/p>\n<p>Die Herren der \u00ab\u00a0Neuen Weltordnung\u00a0\u00bb wollen die unumschr\u00e4nkte Weltherrschaft, die Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber alle Rohstoffe und nat\u00fcrlichen Ressourcen. Im Zeichen der \u00ab\u00a0Globalisierung\u00a0\u00bb wollen sie die monopolare Weltordnung durchsetzen. Die \u00f6konomische Diktatur soll mit Hilfe von Weltbank, Internationalem W\u00e4hrungsfonds und WTO errichtet werden. Milit\u00e4risch soll diese Diktatur mit Hilfe der weltweit agierenden NATO garantiert werden. Und zur Absicherung zielen sie auf die globale Meinungsdiktatur, die Uniformierung des Denkens durch die Gleichschaltung der Medien.<\/p>\n<p>Freidenker sind solidarisch mit allen, die wegen ihres Engagements gegen den Krieg verfolgt werden, mit dem franz\u00f6sischen General Pierre Bunel, mit jenen, die in Deutschland vor Gericht stehen, weil sie zur Desertion aufgerufen haben, und mit den italiensischen Demonstranten gegen die Kriegsbasis in Aviano.<\/p>\n<p>Die Wiederherstellung des V\u00f6lkerrechts verlangt die v\u00f6llige Wiedergutmachung der von den NATO-Aggressoren angerichteten Sch\u00e4den. Die Kriegsverbrecher an der Spitze der NATO-Staaten geh\u00f6ren vor die Richter der V\u00f6lker!<\/p>\n<p>Wir fordern die Aufhebung aller Sanktionen und besonders des v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Wirtschaftsembargos gegen Jugoslawien, Cuba und den Irak!<\/p>\n<p>Zu allen Zeiten und \u00fcberall nutzten die Herrschenden religi\u00f6se Differenzen f\u00fcr ihre \u00f6konomischen, strategischen und Kriegsziele aus.<\/p>\n<p>So geschieht es in Nord-Irland, im Nahen Osten und in Tibet. Auf dem Weg zur Schaffung der monopolaren Weltordnung, zur Einkreisung und Schw\u00e4chung Russlands, zur Aneignung des \u00d6ls und der Bodensch\u00e4tze am Kaspischen Meer war Kosovo eine Etappe und die n\u00e4chste hei\u00dft Tschetschenien.<\/p>\n<p>Wie Giordano Bruno sind die Freidenker heute der Logik, der Wahrheit und der Vernunft verpflichtet. Das Ringen um unsere Ideale ist aktueller denn je. Deshalb weisen wir alle religi\u00f6sen oder \u00ab\u00a0humanit\u00e4ren\u00a0\u00bb Tarnungen imperialistischer Interessen und Kriege zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Deshalb sagen wir bedingungslos und entschieden NEIN zu Faschismus und Krieg.<\/p>\n<p>Deshalb k\u00e4mpfen wir gegen die Gleichschaltung des Denkens, die globale \u00f6konomische Diktatur der \u00ab\u00a0Neuen Weltordnung\u00a0\u00bb, gegen die milit\u00e4rische Diktatur der NATO.<\/p>\n<p>Deshalb k\u00e4mpfen wir f\u00fcr ein neues Jahrtausend der Menschenrechte und der Laizit\u00e4t.<\/p>\n<p>Deshalb verteidigen wir die W\u00fcrde des aufrechten Gangs und bleiben der Freiheit, dem Fortschritt und der Emanzipation des Menschen verpflichtet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00e9sol\u00e9, cet article est seulement disponible en Deutsch.Ansprache von Klaus Hartmann, Pr\u00e4sident der Weltunion der Freidenker, 19. 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