von Vladimir Kršljanin
Rede, gehalten am Runden Tisch „Serbien, Russland und der Krieg im Nahen Osten“, vom 28. April 2026 in Belgrad
von Vladimir Kršljanin
Rede, gehalten am Runden Tisch „Serbien, Russland und der Krieg im Nahen Osten“, vom 28. April 2026 in Belgrad
von BRUNO GUIGUE, 1. März 2026
Ich weiß, das wird für viele unangenehm sein, aber ich glaube, es muss gesagt und wiederholt werden: In der aktuellen Situation ist es [aus antiimperialistischer Sicht] schlichtweg politischer Unsinn, das „Mullah-Regime” mit dem Völkermord begehenden Duo Trump–Netanjahu gleichzusetzen. Haben wir vergessen, dass der iranische Staat selbst, seine Integrität und Souveränität, das Angriffsziel des Imperialismus ist? Sympathien für die eine oder andere politische Kraft, beispielsweise die Tudeh-Partei, ändern nichts: Konsequenter Antiimperialismus, insbesondere wenn er marxistisch ist, und mindestens ebenso sehr, wenn er es nicht ist, muss seine Solidarität mit der Islamischen Republik Iran und ihrer legitimen Regierung bekräftigen – Punkt.
Vor 136 Jahren wurde inmitten Roms ein Denkmal zu Ehren Giordano Brunos enthüllt, den die Inquisition im Jahr 1600 auf den Scheiterhaufen brachte, weil er von der räumlichen und zeitlichen Unendlichkeit des Kosmos überzeugt war, aber auch, weil er pantheistische Thesen vertrat. Der Papst fühlte sich provoziert und drohte, aus Rom wegzuziehen. Erst im Jahre 2000 erklärte Papst Johannes Paul II. die Hinrichtung Giordano Brunos für Unrecht, ohne ihn aber zu rehabilitieren.
Krieg und Faschismus den Weg versperren!
In den letzten Jahren hat sich im „kollektiven Westen“ eine pathologische Russophobie und Kriegspsychose breit gemacht. Repräsentativ dafür steht die außenpolitische EU-Repräsentantin Kaja Kallas: „Wenn Europa Russland nicht besiegen kann, wie soll es dann mit China fertig werden?“ weiterlesen →
Die westungarische Stadt Győr (Raab) war Durchführungsort der Konferenz 2025 der Weltunion der Freidenker. Leitthema der Konferenz war die drohende Rückkehr von Krieg und Faschismus 80 Jahre nach der Befreiung. Die Input-Referate forderten zu intensiven Diskussionen heraus. Das lag wohl auch an dem reichen Hintergrund an Lebens- und politischer Erfahrung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der im regen Austausch zum Tragen kam. Die Quintessenz der Voten mündete in den Beschluss einer Tagungsresolution.
Beitrag von JEAN-MARIE JACOBY an der WUF-Konferenz vom 16. August 2025 in Győr
Mir wird immer wieder vorgeworfen, ich sei zu optimistisch, wenn ich die NATO als nicht wirklich kriegsfähig bezeichne und als brüllenden Papiertiger. Grundsätzlich bin ich ein optimistischer Mensch, der sich nicht dauernd vor der größtmöglichen Katastrophe fürchtet. Aber die Fakten sind hartnäckig und können meine Einschätzung unterfuttern.
Beitrag von ELKE ZWINGE-MAKAMIZILE an der Konferenz vom 16. August 2025 der WUF in Győr
BRICS als neue wirkkräftige Plattform des globalen Südens und Osten kann nicht verstanden werden ohne den Kolonialismus, westliche Angriffskriege und antikoloniale Befreiungsbewegungen in den Blick zu nehmen.
Beitrag von ARMAND CLESSE an der Konferenz 2025 der WUF in Győr
Sehr viele Menschen machen sich Sorgen um die Sicherheit oder um das Klima, sehr wenige um die Freiheit. Oder wer würde schon für die Verteidigung der Grundfreiheiten auf die Straße gehen? Manche wären sogar bereit, für die Sicherheit oder den Schutz des Klimas auf Freiheiten zu verzichten. Gezeter, Gezerre, hysterische Aufwallung und heiße Luft, wenn es um die allerdings in mancher Hinsicht berechtigten Sorgen um die Umwelt geht, Wegschauen und betretenes Schweigen, wenn es um die Freiheit geht. Woher rührt diese Gleichgültigkeit, diese Indolenz, wenn es sich um die Bedingungen eines dem Menschen würdigen Lebens handelt?
Beitrag von PETER BERGER an der WUF-Tagung vom 15. bis 17. August in Győr
Soweit es in Europa überhaupt noch Staaten gibt, die wenigstens formell als neutral bezeichnet werden können, zeigt sich überall ein ähnliches Bild. Die politischen Eliten dieser Länder sind mit mehr oder weniger großem Eifer dabei, den Neutralitätsstatus ihrer Länder zu untergraben und die Souveränitätsinteressen ihrer Völker schwer zu schädigen, indem sie ihn der Doktrin des imperialistischen Militärpakts unterordnen.
80 Jahre nach der Befreiung – droht die Rückkehr von Faschismus und Krieg?

Konferenz der Weltunion der Freidenker
Samstag, 16. August 2025, 10 bis 17 Uhr
Danubius Hotel Rába, Árpád út 34, 9021 Győr, Ungarn